refonet :: Projekt Prävention und Therapie traumaassoziierter psychischer Störungen von Unfallopfern in der Rehabilitation – eine prospektive Prädiktorenstudie

 

Projektnummer PW II/8
Projekttitel Prävention und Therapie traumaassoziierter psychischer Störungen von Unfallopfern in der Rehabilitation – eine prospektive Prädiktorenstudie
Projektleiter Univ.-Prof. Dr. G. Heuft
Projektmitarbeiter
Institution & Poliklinik fĂĽr Psychotherapie und Psychosomatik MĂĽnster
Kooperanden Univ.-Prof. Dr. med. E. Brug, Klinik & Poliklinik für Unfall- und Handchirurgie, WWU-Münster; Univ.-Prof. Dr.med. Dr.phil. Dipl.-Psych. F.A. Muthny, Institut für Medizinische Psychologie, WWU-Münster; Univ.-Prof. Dr. med. H.H. Wetz, Klinik & Poliklinik für Technische Orthopädie, WWU-Münster
Projektbeginn 00.00.0001
Projektende 00.00.0030
Kontaktanschrift Klinik & Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Westfälische Wilhelms-Universität, 48129 Münster
Kontakt E-Mail
Homepage
Förderer NRW Forschungsverbund
Publikationen
Ziele
Obwohl Unfälle als häufigste Ursache für eine posttraumatische Belastungsstörung (PTB) in der Bevölkerung gelten, wurden ihre kurz- und langfristigen psychischen Folgen bislang wenig erforscht. Bei der kritischen Betrachtung bislang vorliegender Studien fallen v.a. die geringe Stichprobengröße, der retrospektive Untersuchungsansatz, das spezifische Klientel und die Vernachlässigung von Art und Schwere der Verletzungen sowie des Unfalls auf. In einem Längsschnitt-Design werden mind. 200 Patienten mit schweren Unfallverletzungen, davon 50 Patienten mit einer traumatischen Amputation, direkt nach dem Unfallereignis (T1), 6 Monate (T2) sowie 12 Monate (T3) später untersucht. Dabei ist neben dem Auftreten und der Art von traumaassoziierten psychischen Störungen der Zusammenhang von somatischen, sozialen und psychischen Variablen zu evaluieren, um so Prädiktoren für die Dauer der akuten bzw. rehabilitativen stationären Behandlung, der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit sowie des weiteren Rehabilitationsverlaufes insgesamt zu ermitteln. Auf der Grundlage dieser Prädiktoren solle Frühinterventionen zur Förderung des Rehabilitations-verlaufes schwerverletzter Patienten entwickelt werden.
Letzte Änderung 31.03.2015

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