[Mo] 20.05.2013

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NRW Forschungsverbund :: Wissenschaftliche Jahrestagung 2005

 

Die wissenschaftliche Fachtagung 2005 des Verbundes fand am 09. November 2005 von 10.00 bis 16.30 Uhr im großen Sitzungssaal der Deutschen Rentenversicherung Rheinland in Düsseldorf statt. Das Thema war:

"Wie viel Schlafmedizin braucht die Rehabilitation?".

[Veranstaltungsflyer] (PDF, 50 kB)

Schlafen und Wachen, Träumen und Aufmerksamkeit sind integrative, höchst komplexe Leistungen, die zur Identität des Individuums gehören. Der für den Rhythmus von Licht, Dunkel und Temperatur verantwortlichen Erdumdrehung folgen viele Regelkreise des Menschen, die unsere Organfunktion steuern. Diese so genannte zirkadiane Rhythmik wird vor allem durch Schlafstörungen, Unterbrechungen der Atmung im Schlaf, aber auch durch Depressionen, Nacht- und Schichtarbeit, das Überqueren von Zeitzonen und Schmerzzustände im Rahmen akuter und chronischer Leiden gestört. Computergestützte Diagnoseverfahren zur Registrierung physiologischer Funktionen im Schlaf haben völlig unbekannte Krankheitsrisiken buchstäblich ans Tageslicht befördert. So kann sich hinter Schlaganfall, Herzinfarkt, Hypertonie und Diabetes mellitus ebenso eine Schlafstörung verbergen, wie hinter oft tödlich endenden Unfällen, sei es im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz. Schwere Leistungsminderungen können ihre Ursache in unbehandelten Schlafstörungen haben. Frühzeitig wurde dieses Problem bereits in der Rehabilitation aufgenommen, wiewohl - bei kritischer Sicht - eine flächendeckende Entwicklung nur in der Akutmedizin stattfand. Für die Rehabilitation besteht somit weiterhin Handlungs- und Versorgungsbedarf.

Programm:

Tagungsbeginn: 10.00 Uhr

Begrüßung:
Frau A. Kruse, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
Prof. Dr. B. Greitemann, Sprecher des NRW-Forschungsverbundes Rehabilitationswissenschaften
Prof. H. Teschler, Tagungsleiter

Einführung: Forschung in der Deutschen Rentenversicherung
Frau Dr. Ch. Korsukéwitz, Leitende Ärztin der Deutschen Rentenversicherung Bund (angefragt)

Bedeutung von Schlafstörungen
Moderation: R. Koechel, H. Teschler

10.30-11.00 H. Hein, Hamburg:
Einteilung und Epidemiologie von Schlafstörungen

11.00-11.30 F. Raschke, Norderney:
Schlaf und Leistungsfähigkeit

11.30-12.00 J. Fischer, Norderney:
Schlafstörungen und ihre sozialmedizinische Bedeutung in der Reha

Mittagspause von 12.00 – 13.00 Uhr

Schlafmedizinische Diagnostik in der Reha
Moderation: W. Mayer-Berger, J. Fischer

13.00-13.20 W. Randerath, Solingen:
Goldstandards oder was sonst?

13.20-13.40 H. Teschler, Essen:
Ergebnisse des Schlafapnoe-Screenings

13.40-14.00 R. Popp, Regensburg:
Vigilanztestung in Arbeitswelt und Reha

Kaffeepause von 14.00 – 14.30

Schlafstörungen als Komorbidität
Moderation: F. Raschke, H. Pollmann

14.30-14.50 D. Schäfer, Bad Berleburg:
- in der Neurologie

14.50-15.10 P. Geisler, Regensburg:
- in der Psychiatrie

15.10-15.30 K. Rasche, Wuppertal:
- in der Pneumologie

15.30-15.50 V. Töpfer, Bad Oeynhausen:
- in der Kardiologie

15.50-16.10 T. E. Wessendorf, Essen:
- in der Diabetologie

16.10-16.30 J. Fischer, Norderney:
Empfehlungen für Forschung und Reha-Praxis

Tagungsende: 16.30 Uhr

Anschließend:
17.00 Uhr Mitgliederversammlung
des Nordrhein-Westfälischen-Forschungsverbundes Rehabilitationswissenschaften

Moderatoren und Referenten

Dr. H. Hein, Krankenhaus Großhansdorf, Abteilung Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wöhrendamm 80, 22927 Großhansdorf

PD Dr. F. Raschke, Institut für Rehaforschung, Kaiserstraße 26, 26548 Norderney

Prof. Dr. J. Fischer, Klinik Norderney der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Kaiserstraße 26, 26548 Norderney

Prof. Dr. W. Randerath, Krankenhaus Bethanien, Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Auf der Höher Straße 169-175, 42699 Solingen

Prof. Dr. H. Teschler, Ruhrlandklinik, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Abteilung Pneumologie-Universitätsklinik, Bereich Schlaf- und Beatmungsmedizin, Tüschener Weg 40, 45239 Essen

Dr. R. Popp, Psychiatrische Universitätsklinik am Bezirksklinikum Regensburg, Schlafmedizinisches Zentrum, Universitätsstraße 84, 93042 Regensburg

Prof. Dr. K. Rasche, Kliniken Sankt Antonius, Abteilung Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Hardtstraße 46, 42107 Wuppertal

Dr. V. Töpfer, Schlaflabor, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Georgstraße 11, 32545 Bad Oeynhausen

PD. Dr. D. Schäfer, Odebornklinik, Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, Hinterm Schlosspark, 57319 Bad Berleburg

Dr. P. Geisler, Psychiatrische Universitätsklinik am Bezirksklinikum Regensburg, Schlafmedizinisches Zentrum, Universitätsstraße 84, 93042 Regensburg

Dr. T. E. Wessendorf, Ruhrlandklinik, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Abteilung Pneumologie-Universitätsklinik, Bereich Schlaf- und Beatmungsmedizin, Tüschener Weg 40, 45239 Essen

Dr. H. Pollmann, Klinik Niederrhein, Rehabilitationsklinik für Erkrankungen von Stoffwechsel und Verdauungsorganen sowie Tumoren, Hochstraße 13-19, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Dr. W. Mayer-Berger, Klinik Roderbirken, Rehabilitationszentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen, Roderbirken 1, 42799 Leichlingen

PD Dr. R. Koechel, Eifelklinik, Klinik für Psychosomatische Medizin, Mosenbergstraße 19, 54531 Manderscheid