Tischtennis gegen das Zittern – Hat regelmäßiges Tischtennisspielen positive Auswirkungen auf die motorischen und nicht-motorischen Symptome sowie die Lebensqualität von Parkinson-Patienten?

Details

Projektnummer GfR24003
Projektbeginn 01.09.2026
Projektende 31.08.2028
Projektleitung Dr. Zimo Klein-Soetebier
Projektmitarbeiter Karlheinz Reinfrank, Thorsten Boomhuis
Einrichtung Dutsche Sporthochschule, Köln
Kontaktanschrift

Deutsche Sporthochschule Köln

Am Sportpark Müngersdorf 6

5085 Köln

Förderer DRV Rheinland, DRV Westfalen
Abstract In Deutschland sind schätzungsweise 400.000 Menschen an Morbus Parkinson erkrankt. Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, bei der Betroffene vor allem in der Steuerung und Regelung von Bewegungen und in der Koordination der Willkürmotorik beeinträchtigt sind. Neben der medikamentösen Behandlung (in der Regel durch Dopaminersatzstoffe wie Levodopa) sind physiotherapeutische Ansätze oder – in fortgeschrittenen Fällen – die tiefe Hirnstimulation gängige Behandlungsmethoden. Studien zeigen, dass regelmäßiges Sporttreiben die Symptome der Krankheit lindern und den progredienten Krankheitsverlauf verlangsamen kann. Die Sportart Tischtennis (TT) scheint hier nochmals eine besondere Rolle einzunehmen - so berichten zumindest von Parkinson betroffene Personen. Bislang konnte dieser „Tischtennis-Effekt“ jedoch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es in einem Multiple-Baseline-Design (MBD), Personen mit Parkinson (PmP), die bislang keine Erfahrungen im Tischtennis haben, zu unterschiedlichen Zeitpunk- ten mit einer Tischtennis-Intervention zu konfrontieren. Dadurch sollen erstmals Effekte auf motorischer Ebene (primäre Endpunkte) und auf nicht-motorischer Ebene (sekundäre Endpunkte) nachgewiesen werden. Durch die verzögerte Intervention und engmaschigen Testungen während der Baseline-Phase (Gruppe 1 einwöchige Baseline, Gruppe 2 dreiwöchige Baseline, Gruppe 3 fünfwö- chige Baseline vor der Intervention) sollten mögliche Verbesserungen (oder weniger Verschlechterung) zeitlich versetzt auftreten. Es wird erwartet, dass sich die primären und sekundären Endpunkte der PmP in der 12-wöchigen Interventionsphase (2-Mal pro Woche à ca. 90 Minuten in einer PPP-Gruppe) deutlich von der Baseline-Phase unterscheiden.
Telefon 0221/4982-4284
E-Mail t.klein-soetebier@dshs-koeln.de
Kooperation PingPongParkinson e.V. Deutschland
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