Lebensstiländerung und Verbesserung der subjektiven Erwerbstätigkeitsprognose bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II und Adipositas in der stationären Rehabilitation durch ein Planungskompetenztraining (PKT) mit anschließender telefonischer Rücksprache

Details

Projektnummer RFN12002
Projektbeginn 01.09.2012
Projektende 31.07.2015
Projektleitung Dr. Hartmut Pollmann; Dr. Viktoria Arling
Projektmitarbeiter Frauke Huth; Anna-Lea Hagemeyer
Einrichtung Klinik Niederrhein der DRV Rheinland; Institut für Psychologie, RWTH Aachen
Kontaktanschrift

Institut für Psychologie, RWTH Aachen

Jägerstr. 17-19

52066 Aachen

0241 80-93992 (Prof. Arling)

pkt@refonet.de

Förderer refonet
Assoziierung NRW-Verbund Rehabilitationswissenschaften
Registrierung DRKS00004887
Abstract Beobachtungen aus dem Klinikalltag weisen darauf hin, dass Patienten mit Diabetes und/oder Adipositas Schwierigkeiten haben, die im Rahmen eines stationären Klinikaufenthaltes angeregten Lebensstiländerungen in ihrem Alltag konsequent umzusetzen. Dies liegt oftmals daran, dass die entsprechenden Strategien zur Alltagsbewältigung bzw. die Selbstkontrollmechanismen fehlen. Die Idee des Projektes ist es, den Patienten über krankheitsbezogene Inhalte hinaus mittels eines Planungskompetenztrainings eine übergeordnete Fähigkeit zu vermitteln, die sich sowohl auf konkrete Fähigkeiten zur Alltagsplanung und zur Analyse von Problemsituationen bezieht. Die Schulung von Planungskompetenz als eine übergreifende kognitive Fähigkeit während eines Klinikaufenthaltes soll die Lebensstiländerung im Alltag (Umstellung von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Verbesserung von Lebensqualität) erleichtern bzw. ermöglichen. Das übergeordnete Ziel der Studie ist es, zu prüfen, ob ein Planungskompetenztraining zur Unterstützung von Lebensstiländerung beiträgt, die zur Verbesserung von Erkrankungen wie Diabetes und Adipositas zwingend ist. Dies hätte dann auch positive Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeitsprognose. Es ist ein randomisiertes Kontrollgruppendesign mit vier Gruppen vorgesehen, um damit den Wirkungsnachweis führen zu können und gleichzeitig aufzuzeigen, welche Teile der Intervention (Training im stationären Setting sowie Nachsorgemaßnahmen) die stärksten Effekte zeigen.
Publikationen

Arling, V.; Planungskompetenz & Lebensstiländerung; refonet Jahrestagung 2012, 25.10.2012

Arling, V, Spijkers, W, Huth, F, Pollmann, H; Unterstützung der Lebensstiländerung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und/oder Adipositas durch ein Planungskompetenztraining mit telefonischer Nachsorge; Jahrestagung GRVS 2017 Bad Neuenahr

Arling, V., Huth, F., Slavchova, V., Pollmann, H.; Vorhersage der subjektiven Erwerbstätigkeitsprognose sechs Monate nach medizinischer Rehabilitation durch Reha-Motivation und Selbstwirksamkeit bei Diabetes-II-Patienten; 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 26.-28.02.2018 in München; S. 157f

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