Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation: Effekte auf Risikofaktoren, Mortalität, Erwerbsstatus, Rente und (erneute) Rehabilitation - Ergebnisse aus drei randomisierten kontrollierten Studien.

Details

Projektnummer RFN17001
Projektbeginn 01.07.2018
Projektende 30.06.2020
Projektleitung Dr. Claudia Pieper
Projektmitarbeiter Dr. Sarah Schröer
Einrichtung Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE), Universitätsklinikum Essen
Kontaktanschrift

Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE), Universitätsklinikum Essen

Hufelandstraße 55

45122 Essen

0201 72377-239 (Dr. Pieper)

17001@refonet.de

Förderer refonet
Assoziierung NRW-Verbund Rehabilitationswissenschaften
Abstract In der Klinik Roderbirken wurden drei randomisierte kontrollierte Studien mit Nachsorgeangeboten durchgeführt: • „Verbesserung des sozialmedizinischen Verlaufs durch Intervall-Rehabilitation bei koronarer Herzkrankheit mit krankheitsrelevanter psychosozialer Komorbidität (SINKO)“ • „Sekundärprävention bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit durch Anschlussheilbehandlung und anschließender konzeptintegrierter Nachsorge (SeKoNa)“ und • „Optimierung der Akzeptanz und Compliance von Viniyoga bei Hypertoniepatienten in und nach der stationären Rehabilitation (Optihyp)“ Die Daten dieser drei Studien zur Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation sollen in einer „Pooling Studie“ (Ngesamt = 1.081) zusammengefasst werden. Bei allen Studien wurden klinische Laborparameter, Anamnesedaten, soziodemographische Daten, Lebensqualität, Risikoprofile, sowie Daten zum weiteren Verlauf von Mortalität und des Erwerbsstatus erhoben. In dem hier beantragten Projekt soll in Art einer Metaanalyse nun unabhängig von der spezifischen Art der Intervention und der Nachsorgemaßnahmen untersucht werden, ob und in welchem Maß die Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation einen Einfluss auf die Mortalität und den Erwerbsstatus der Versicherten nach drei Jahren hat. Nach Abschluss der Analysen sollen diese dann auch mit den Daten aus der Allgemeinbevölkerung verglichen werden. Aufgrund der bestehenden Kooperation mit der Heinz Nixdorf Recall Studie (HNR-Studie; große repräsentative Langzeit-Gesundheitsstudie) kann hierzu anhand des vorliegenden Risikoprofils eine Stichprobe aus der HNR-Studie herangezogen werden.
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