Patientenbedarf an psychologischer Unterstützung bei psychosozialer Belastung und herzbezogenen Ängsten in der kardiologischen Anschlussrehabilitation (Erhebung zu psychologischer Unterstützung-Epsy)

Details

Projektnummer RFN17002
Projektbeginn 01.03.2019
Projektende 30.06.2020
Projektleitung Dr. Wolfgang Mayer-Berger; Dr. Claudia Pieper
Projektmitarbeiter Sarah Wissen, Anna-Lisa Eilerts; Dr. Sarah Schröer
Einrichtung Klinik Roderbirken der DRV Rheinland; Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE), Universitätsklinikum Essen
Kontaktanschrift

Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE), Universitätsklinikum Essen

Hufelandstraße 55

45122 Essen

0201 72377-239 (Dr. Pieper)

17002@refonet.de

Förderer refonet
Assoziierung NRW-Verbund Rehabilitationswissenschaften
Registrierung DRKS00016922
Abstract Es sollen erste Erkenntnisse dahingehend gewonnen werden, welche Patienten ggf. nicht selbständig einen Unterstützungsbedarf äußern. Wer meldet sich und wer nicht und fragt nach Unterstützung? Mit dem Projekt soll erreicht werden, die Patientenhintergründe besser zu beleuchten. Der Leitsatz dahinter könnte klassisch formuliert werden: „Sehen wir die Richtigen“? Melden sich Patienten nicht zu einem psychologischen Gespräch an, obwohl sie doch messbar höhere Werte in der Herzangst und der Depressivität haben. Gibt es dort vielleicht erkennbare übereinstimmende Merkmale? Durch die Einbeziehung der subjektiven Erwerbsprognose soll erreicht werden, dass Patienten besser eingeschätzt und zielgerichteter - und damit auch nachhaltiger und ganzheitlich – behandelt werden können. Es wird erwartet, Zusammenhänge zwischen herzbezogenen Ängsten und psychologischen Unterstützungsbedürfnissen in der stationären kardiologischen Rehabilitation genauer beschreiben zu können, um damit die Behandlung für Patienten mit herzbezogenen Ängsten zu verbessern. Durch die Identifikation von Patientenindikatoren wird es möglich, Behandlungsansätze optimieren zu können und den Patienten mit einer gezielten Diagnostik der Herzangst spezifische Angebote in der Rehabilitation zu machen. Die Einbeziehung der Erwerbsprognose verbessert zudem die Nachhaltigkeit der Rehabilitation für die Patienten, die den Beratungsbedarf u.U. nicht selbständig äußern. Falls in dem Projekt das Screening positiv evaluiert wird, kann dies zukünftig bei Aufnahme als Standard in der Routine mit erhoben werden. Zeigen Patienten dann auffallende Werte, können dann spezifische Beratungsangebote gemacht werden. Dieser wichtige Aspekt stärkt den ganzheitlichen Ansatz der medizinischen Rehabilitation.
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